AFRO ASIATISCHES INSTITUT WIEN, Türkenstraße 3, 1090 Wien, Austria
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Mag. BITOUH Daniel Romuald

geb. 1.12.1973 in Jaunde (Kamerun); Studium der Germanistik und Afrikanistik an der Universität Jaunde, Deutsch- bzw. Französischlehrer in Lycée de Tignère in Nordkamerun; DeutschlehrerIn-Stipendium vom Goethe-Institut Jaunde (in Hamburg, Bremen, Schwerin und Sandkrug); Forschungsstipendium vom Österreichischen Akademischen Dienst; Doktoratsstipendium vom Afro-Asiatischen Institut in Wien; Seit 2007 Fachreferent im Kultur- und Bildungsprogramm des Afro-Asiatischen Instituts in Wien; Seit Januar 2012 Kultur- und Bildungsmitarbeiter im Afro-Asiatischen Institut in Wien; derzeit in der Endphase seines Doktoratsstudiums am Institut für Germanistik der Universität Wien;


Dissertationsthema: Ästhetik der Marginalität im Werk Joseph Roths. Zur Verschränkung von Außer- und Binnenkolonialismus. Ein postkolonialer Blick

Forschungsschwerpunkte: deutsche, französische und afrikanische Literatur; postkoloniale Literatur- und Kulturtheorie; Nord-Süd-Dialog-Problematik

 

Publikationen:
Bitouh, Daniel Romuald: „Differenz und Interdependenz: Zur katachretischen bzw. dezentrierenden Figur `des blonden Negers´ aus Joseph Roths Essay Der blonde Neger Guillaume“, in: Daniela Finzi / Ingo Lauggas / Wolfgang Müller-Funk et. al. (Hg.), Kulturanalyse im zentraleuropäischen Kontext, 1. Auflage, Francke Verlag 2011.
Bitouh, Daniel Romuald: „Gewalt im kolonialen und postkolonialen Kontext. Kamerun als Fallbeispiel“, in: Daniela Gronold / Bettina Gruber / Jacob Guggenheimer / Daniela Rippitsch (Hg.), Kausalität der Gewalt. Kulturwissenschaftliche Konfliktforschung an den Grenzen von Ursache und Wirkung, Reihe Konflikt & Kultur 2012.

 

Publikation in Vorbereitung:
Bitouh, Daniel Romuald: „Liminalität, Hybridität und Identität: zu Joseph Roths Inszenierung der Grenze als Subversion der Metaphysik von Identität“, in Anna Babka / Wolfgang Müller-Funk et. al. (Hg.)

 

Themen:
- Dekolonisierung eines logozentrischen Nord-Süd-Dialogs
- Workshops zur kamerunischen Küche
- Literarische Begegnungen: Texte zeitgenössischer österr. und afrikan. Autoren
- Lebensmittel aus Kamerun bzw. Afrika
- Die unsichtbaren Ent-Wicklungskräfte Afrikas: Die Marktfrauen